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22.8.2013

Drei Gütesiegel für Diabetologie in Bethanien

Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) bescheinigt erneut hohe Qualität in der Versorgung / Fußbehandlung erhielt sogar doppelte Auszeichnung

Drei Gütesiegel für den genauen Blick auf den diabetischen Fuß: Oberarzt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz (vorn) und die Fachschwestern der Diabetologie in Bethanien bei der Untersuchung von Patient Andreas Gaidzik aus Moers. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
Über gleich drei Gütesiegel freut sich das Team der Diabetologie im Krankenhauses Bethanien. Die Urkunden wurden jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ausgestellt und bescheinigen der Abteilung eine fachübergreifende, exzellente Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Diabetes. Mit der sogenannten „Basisanerkennung“ der DDG gehört die Diabetologie in Bethanien zu einer von bundesweit nur etwas mehr als 300 Behandlungseinrichtungen in Klinik und Praxis, die die hohen Anforderungen der Diabetes-Gesellschaft erfüllen. Schon der Antrag des Krankenhauses auf das Gütesiegel sei von „hervorragender Qualität“ gewesen und lasse „auf eine sehr engagierte Einrichtung schließen“, teilte die DDG dem Krankenhaus mit dem Anerkennungsbescheid lobend mit.

Mit zwei weiteren Zertifikaten wurde die Diabetologie Bethanien als ambulante und als stationäre Fußbehandlungseinrichtung anerkannt. Auch dies eine Besonderheit, denn es gibt in Nordrhein-Westfalen nicht viele Einrichtungen zur Behandlung des diabetischen Fußes, bei denen sowohl die stationäre als auch die ambulante Versorgung das wichtige Gütesiegel erhalten haben. „Für diese zwei Gütesiegel musste unter anderem eine reibungslos funktionierende Kooperation mit weiteren in diesem Zusammenhang wichtigen Fachabteilungen im Krankenhaus wie etwa der Gefäßchirurgie oder der Orthopädie nachgewiesen werden“, so der die Diabetologie leitende Oberarzt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz. Um eine Qualitätsurkunde zu erhalten, müssen außerdem ausgebildete Wundexperten, medizinische Fußpfleger und orthopädische Schuhmacher zur Sicherung eines optimalen Behandlungsergebnisses in die Behandlung einbezogen sein.

„Menschen mit Diabetes bekommen nicht selten chronische Wunden am Fuß. Diese ernstzunehmenden Erkrankungen müssen im Interesse der Patientinnen und Patienten unbedingt von speziell geschulten Ärzte- und Pflegeteams in zertifizierten Behandlungseinrichtungen und nach wissenschaftlich geprüften Leitlinien behandelt werden. Genau das tun wir in Bethanien“, so der Diabetologe Rackwitz. Die Gütesiegel gelten für drei Jahre und mussen dann neu erlangt werden.

INFO

Das Gütesiegel ("Basisanerkennung") für eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung von Menschen mit Diabetes wird von der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) vergeben und gilt für drei Jahre. In ganz Deutschland verfügen derzeit insgesamt 334 Kliniken und Praxen über das Zertifikat, in NRW 99 Kliniken und Praxen. Zudem gibt es in 99 von den insgesamt rund 400 Krankenhäusern in NRW stationäre Fußbehandlungseinrichtungen mit DDG-Anerkennung. Nur 22 von diesen 99 Kliniken in NRW haben von der DDG die Anerkennung als ambulante und zugleich als stationäre Fußbehandlungseinrichtung bei Diabetes bekommen - die Diabetologie in Bethanien ist eine davon.
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