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18.6.2014

Bundesgesundheitsminister auf Visite in Bethanien

Hermann Gröhe kam mit hochrangiger CDU-Delegation nach Moers / Gäste besuchten das Teddy-Krankenhaus der Kinderklinik und das neugestaltete Seniorenstift

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (Mitte) lässt im Teddy-Krankenhaus den Bethanien-Teddy von Krankenpflegeschülerin Tamara Tobias (links) abhören. CDU-Bürgermeisterkandidat Christoph Fleischhauer (hinter dem Minister) und CDU-Landratskandidatin Christiane Seltmann (sitzend neben Gröhe) schauten ihm dabei über die Schulter. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Hoher Besuch in Bethanien: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte mit einer Delegation aus CDU-Politikerinnen und -Politikern am gestrigen Freitag das Krankenhaus und das Seniorenstift. Begleitet wurde er unter anderem von Sabine Weiss, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, sowie ihrer CDU-Bundestagskollegin Kerstin Radomski , außerdem von der Düsseldorfer Landtagsabgeordneten und zugleich Moerser CDU-Kreisvorsitzenden Marie-Luise Fasse. Zur Delegation gehörten auch die lokale CDU-Spitze mit dem Bürgermeisterkandidaten Christoph Fleischhauer. Herzlich begrüßt in Bethanien wurden sie von Karl-Heinz Tenter, Vorstandsvorsitzender des Bethanien-Stiftungsrates und vom Ärztlichen Direktor Dr. Thomas Voshaar. „Ein Besuch im Krankenhaus, das ist für den Gesundheitsminister ja im Grunde so etwas wie ein Truppenbesuch“, scherzte Dr. Voshaar als er Minister Gröhe und seine Delegation im Krankenhauses empfing.

Erste Station auf Gröhes Bethanien-Visite war das Teddy-Krankenhaus im Park hinter der Kinderklinik. Mit dem Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Michael Wallot, besichtigte der Bundesgesundheitsminister die jedes Jahr mit den Kooperationspartnern von der AOK, DRK und Freiwilliger Feuerwehr eigens für die Veranstaltung aufgebaute Zeltstadt. Im Ambulanz-Zelt begrüßte Gröhe die für ambulante Stofftierbehandlungen zuständigen Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule Bethanien. „Gleich kommt ein Teddy mit gebrochenem Arm“, kündigte Gröhe den nächsten plüschigen Patienten an. „Dieser Teddy ist von Bethanien, der ist bestimmt gesund“, sagte Gröhe und hielt dabei einen Teddy in orange-farbenem Pullover mit der Aufschrift Bethanien hoch. Zur Vorsicht ließ der Minister den Bethanien-Teddy trotzdem von Krankenpflegschülerin Tamara Tobias auf gesunde Herztöne abhören – sicher ist sicher.

Im OP-Zelt leistete er bei einem Eingriff dem kleinen Teddy-Papa Niklas seelischen Beistand, während die Chirurgen mit Nadel und Faden das Plüschtier gesundflickten. Auch im bereitgestellten Krankenwagen legte der Minister persönlich Hand an, als er mit einer Sauerstoffmaske die an Luftnot leidende Plüschmaus von Stofftiermama Katharina künstlich beatmete. Für den erfolgreichen Einsatz des Bundesgesundheitsministers beim Teddykrankenhaus verlieh ihm Sabine Robakowski, seit zehn Jahren die federführende Organisatorin der Veranstaltung, anschließend die Teddy-Ehrendoktorwürde. „Wenn man selber vier Kinder hat, weiß man wie wichtig diese Veranstaltungen sind. Sie helfen dabei Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen“, lobte Gröhe das Konzept des Teddy-Krankenhauses.

Einen umfassenden persönlichen Eindruck verschaffte sich der Bundesminister für Gesundheit auch von dem erst dieser Tage neueröffneten Seniorenstift auf dem Bethanien-Gelände. Gemeinsam mit Heimleiter Ingo Ludwig, dem Architekten und der Bauleiterin besichtigten er und die Gäste das komplett umgebaute und modernisierte Haus I. Dabei hob der Minister die Bedeutung von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen hervor. Heimleiter Ingo Ludwig berichtete, dass das Seniorenheim nach dem fertiggestellten Umbau die Auflagen des Landespflegegesetzes für Alten- und Seniorenpflegeheime schon jetzt erfülle. Nach dem Gesetz müssen die Senioreneinrichtungen bis spätestens 2018 nachweisen, dass insgesamt 80 Prozent der zur Verfügung gestellten Pflegeplätze aus Einzelzimmern bestehen. „Darauf sind wir stolz“, so Ludwig.

Insgesamt nahmen sich Gröhe und die Delegation eine Stunde Zeit für die Besichtigung des neueröffneten Gebäudes. Da blieb sogar Zeit für eine Tasse Kaffee und regen Austausch in kleineren Kreis. Bei dieser Gelegenheit merkte Dr. Voshaar an, dass der Besuch Gröhes zwar ein sehr hoher und willkommener Besuch sei, allerdings lediglich „der Zweitwichtigste in der langen Bethanien-Geschichte“. Der Ärztliche Direktor erinnerte die Gäste schmunzelnd an den Besuch des damaligen Königs Friedrich von Preußen vor mehr als 150 Jahren in Moers. „Da bin ich ja in guter Gesellschaft“, erwiderte der Minister lachend. „Man spürt, dass die Menschen der Stiftung Krankenhaus Bethanien stolz sind, auf das was sie leisten“, so der Minister bei der Verabschiedung.
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