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17.3.2015

Bethanien ist jetzt akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen

Erste Medizinstudenten der Universität Duisburg-Essen starten in diesem Sommer ihr Praktisches Jahr in Moerser Klinik

Freude in Bethanien über die „Beförderung“ zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen (v. l. n. r.): Karl-Heinz Tenter, Vorsitzender des Stiftungs- und Verwaltungsrates der Bethanien-Stiftung, Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor, Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp als Chefarzt der Kardiologie und PJ-Beauftragter und Prof. Dr. Bruno Geier als Chefarzt der Gefäßchirurgie und PJ-Beauftragter. (Foto: KBM/fotolulu)
Das Krankenhaus Bethanien wurde „befördert“: Ab sofort ist die traditionsreiche Moerser Klinik akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. Damit darf das Krankenhaus auch Ärztenachwuchs der Universität und aus ganz Deutschland ausbilden. Ein entsprechender Vertrag mit der Universität Duisburg-Essen ist bereits unterschrieben. „Für die Gesundheitsversorgung in der Region ist die Ernennung zum Akademischen Lehrkrankenhaus ein bedeutsames Signal, das über den Tag hinausweist“, so Dr. Thomas Voshaar als Ärztliche Direktor des Krankenhauses.

In Zeiten des Ärztemangels sei es wichtig, junge Medizinerinnen und Mediziner für die Arbeit am Niederrhein zu gewinnen. Dies sei dringend benötigter Ärztenachwuchs, der später in den Kliniken der Region eine reguläre Arbeit aufnehme oder vielleicht eine niedergelassene Praxis übernehmen wolle, wenn dort ein Generationswechsel anstehe. „Die ganze Region gewinnt, wenn junge Ärzte am Ende der Ausbildung nach Moers kommen und vielleicht hier heimisch werden, egal ob im Krankenhaus oder mit einer eigenen niedergelassenen Praxis. Hier geht es um nicht weniger als die die Zukunft der medizinischen Versorgung vor Ort.“

Ab kommendem Sommersemester bereits können Medizinstudentinnen und -studenten der Universität Duisburg-Essen oder von anderen deutschen Universitäten ihr sogenanntes „Praktisches Jahr“ im Krankenhaus Bethanien beginnen. Das Praktische Jahr (PJ) ist das letzte Jahr des Medizinstudiums, in dem die Ausbildung direkt am Patientenbett und auf den Stationen im Vordergrund steht. „Wir können den Studierenden in unserer Klinik eine gute Ausbildung bieten, von der letztendlich die Patientinnen und Patienten profitieren werden“, sagte der Ärztliche Dr. Voshaar. Die Gründe für die Universität Duisburg-Essen, Bethanien in Sachen Ausbildung zum Akademischen Lehrkrankenhaus zu ernennen, liegen für den Ärztlichen Direktor auf der Hand: Bethanien sei medizinisch besonders breit und qualitativ auf hervorragendem Niveau aufgestellt – beste Bedingungen für angehende Ärztinnen und Ärzte.

Als Hochschullehrer und erfahrene Bethanien-Chefärzte sind Prof. Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie und Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp von der Kardiologie die koordinierenden Ansprechpartner für die angehenden Mediziner, die sich im PJ für Bethanien entscheiden. Insgesamt stehen acht PJ-Plätze zur Verfügung, jeweils vier in der Inneren Medizin und vier in der Chirurgie. Beide Bereiche sind für Studierende der Medizin Pflichtfächer. Ergänzt wird der Lehrplan durch Wahlfächer wie etwa der Gynäkologie und der Pädiatrie. Ein eigens eingerichtetes „Logbuch“ gibt Studierenden eine praktische Übersicht der Ausbildungsziele und dient als Dokumentation der zu durchlaufenden Kompetenzen während des Studiums. Zudem erleichtert eine von Bethanien eigens entwickelte Handy-App den schnellen und unkomplizierten Zugang zu den wichtigsten Informationen für das Praktische Jahr in Moers. „Wir haben uns als modernes Krankenhaus angehört, was Studierende für ihr Studium benötigen. Die PJ-App soll eine zusätzliche Hilfe bieten, die sich am Nutzerverhalten der Studierenden orientiert“, erläutert der kardiologische Chefarzt Prof. Möhlenkamp.

Interessant für Medizinstudenten sind die zertifizierten Organzentren des Krankenhauses, wie etwa das Lungenzentrum, Darmzentrum und Brustzentrum. Denn hier wird Spitzenmedizin mit höchster Qualität geleistet. Die Nähe zu anderen Fachbereichen, wie die auf dem Campus des Krankenhauses angesiedelte Strahlentherapie oder die Onkologische Praxis führt den Studierenden die Bedeutung einer guten Vernetzung von stationärer und ambulanter Medizin vor. „Die künftigen Ärztinnen und Ärzte werden uns sicher viele Fragen zu unserer täglichen Arbeit stellen, auf die wir als Chefärzte Antworten parat haben müssen. Schon deswegen freuen uns sehr auf den Austausch mit den Studierenden, den wir durchweg als Bereicherung für unsere eigene Arbeit ansehen“, sagt der gefäßchirurgische Chefarzt Prof. Geier.
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