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17.2.2017

Expertentreffen in Bethanien

NRW-Familienministerium informierte sich in Moers über das „Netzwerk Kinderzukunft"

Dem Kindeswohl gemeinsam verpflichtet: Vom NRW-Familienministerium informierten sich Marco Becker (li.), Projektleiter der Projektgruppe Prävention im Ministerium und seine Kollegin Kornelia Frotz (re.) in der Geburtshilfe Bethanien über das Netzwerk Kinderzukunft. Als Netzwerk-Kooperationspartner nahmen an der Expertenrunde auch Stephan Caniels (2.v.l.) und Annette Rosanowski (3.v.r.) vom Moerser Jugendamt teil, außerdem von der Kinderklinik Bethanien die beiden Oberärzte Dr. Gündüz Selcan (3.v.l.) und Dr. Wolfgang Poss (4.v.l.) sowie die Kinderkrankenschwester Susanne Paßon (Mitte; mit Baby Klara Charlotte). Chefarzt Dr. Peter Tönnies (2.v.r.) von der Frauenklinik machte sich in Bethanien für das Netzwerk stark, Ingolf Rascher (4.v.r.) vom IMO-Institut in Hilden begleitet das Netzwerk wissenschaftlich. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Gäste aus dem NRW-Familienministerium begrüßte jetzt die Geburtshilfe des Moerser Bethanien-Krankenhauses. Marco Becker, Leiter der Projektgruppe Prävention aus dem Familienministerium in Düsseldorf und seine Kollegin Kornelia Frotz wollten sich vor Ort ein Bild von dem erfolgreich arbeitenden Netzwerk Kinderzukunft machen. Das Netzwerk bietet Soforthilfen für Babys und Eltern, wenn diese benötigt werden und wenn die Eltern sie wünschen.

Die Hilfen werden für alle bedürftigen Babys und Eltern kostenlos angeboten - Hebammen, Geburtskliniken, niedergelassene Kinderärzte und städtische Einrichtungen arbeiten dabei vor Ort eng zusammen. "Diese kommunalen Präventionsketten sorgen dafür, dass möglicher Hilfsbedarf bei jungen Familien früh erkannt werden kann. Entweder direkt nach der Geburt, in der Regel aber auch schon davor", so Ingolf Rascher vom IMO-Institut in Hilden, das den Aufbau des Netzwerks von Anfang an wissenschaftlich begleitete.

Ebenfalls von Anfang an dabei ist Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Bethanien-Frauenklinik. Mit Unterstützung von Ingolf Rascher und dem IMO-Institut hatte Tönnies das Netzwerk bereits an einer Geburtsklinik in Dorsten aufgebaut und die dort seit 2011 gemachten Erfahrungen bei seinem Wechsel nach Bethanien mit an den Niederrhein gebracht. In Bethanien arbeitet Chefarzt Dr. Tönnies seither mit den Oberärzten Dr. Gündüz Selcan und Dr. Wolfgang Poss von der Kinderklinik des Krankenhauses Hand in Hand. Die fachübergreifende Kooperation sei der Schlüssel zum Erfolg des Netzwerks, betonen alle Beteiligten.

„Bei den städtischen Einrichtungen in Moers sind wir mit der Netzwerk-Idee offene Türen eingerannt", bekannten Dr. Peter Tönnies und Ingolf Rascher bei dem Treffen mit den Ministeriums-Vertretern unisono. Auf städtischer Seite wird das Netzwerk von Stephan Caniels vom Fachbereich Frühe Hilfen und Annette Rosanowski vom Fachbereich Prävention des Jugendamts betreut. Auf Seiten der Kliniken ist neben Bethanien in Moers auch die Geburtshilfe des Krankenhauses St. Josef mit dabei.

Bei einem Rundgang durch die Bethanien-Geburtshilfe informierten sich die Vertreter des NRW-Familienministeriums über die tägliche Arbeit des Netzwerks KinderZukunft in der größten Geburtshilfe am Niederrhein. Die Bethanien- Kinderkrankenschwester und Netzwerk-Koordinatorin Susanne Paßon berichtete dabei von ihren täglichen Erfahrungen im Gespräch mit jungen Eltern. "Alle jungen Eltern auf der Wochenstation werden von mir besucht. Ich stelle das Netzwerk vor und frage nach, ob eventuell Hilfen benötigt werden", berichtete die Kinderkrankenschwester. Bis ein Kind drei Jahre ist, können Eltern die Hilfsangebote des Netzwerks in Anspruch nehmen.

Das Netzwerk Kinderzukunft ist in Moers Teil der von der NRW-Landesregierung konzipierten Initiative "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen".
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