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29.11.2017

Neuer Chefarzt in der Radiologie und Nuklearmedizin Bethanien

Dr. Derk Veelken leitet als neuer Chefarzt die Fachklinik für Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus Bethanien. Zuvor war er über sieben Jahre lang Leitender Oberarzt der Abteilung.

Dr. Derk Veelken ist neuer Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin am Krankenhaus Bethanien. (Fotos: KBM/Karl Banski)
Die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am Krankenhaus Bethanien hat einen neuen Chefarzt. Der bereits seit über sieben Jahren als Leitender Oberarzt in der Fachabteilung tätige Dr. Derk Veelken hat jetzt die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. Hans Bender übernommen, der regulär in den Ruhestand ging. In einem strengen Bewerbungsverfahren hatte sich Dr. Veelken durch seine fachliche Qualifikation gegen Mitbewerber zum Teil aus Universitätskliniken durchgesetzt, wie Bethaniens Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar bei einem Pressegespräch in der Radiologie betonte.

Als neuer Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin verantwortet Dr. Derk Veelken eine entscheidende Schnittstelle für alle anderen Fachkliniken des Krankenhauses, wie etwa Kardiologie, Gastroenterologie und Unfallchirurgie sowie die auf Tumorbehandlungen spezialisierten Organzentren in Bethanien. „Um die medizinische Spezialisierung weiter voranzutreiben, ist eine optimal aufgestellte Radiologie für ein modernes Krankenhaus unverzichtbar“, sagte Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor.

Dazu reiche es nicht aus, modernste Geräte zur Verfügung zu haben. Es brauche auch einen versierten Fachmann, der sie richtig einzusetzen weiß und Diagnosen erstellen kann. „Dr. Derk Veelken verfügt über eine fünfzehnjährige Erfahrung als Krankenhausmediziner und Oberarzt allein in Moers. Wir freuen uns, dass ein versierter und routinierter Fachmann wie er nun bei uns Verantwortung als Chefarzt übernommen hat“, betont Bethanien-Klinikdirektor Dr. Ralf Engels. Der neue Chefarzt verfügt über eine Mehrfachqualifikation, die nur ganz wenige Radiologen in Deutschland vorweisen können: Er ist Facharzt für Diagnostische Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie und er verfügt über die Fachkunde Nuklearmedizin.

In Moers und Umgebung ist Dr. Veelken kein Unbekannter: Bevor er im Jahr 2009 nach Bethanien wechselte, arbeitet er als Oberarzt mit Leitungsfunktion in der Radiologie im Moerser Krankenhaus St. Josef. Frühere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem das Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen und das Johannes Hospital Duisburg-Hamborn. Das Medizinstudium hatte Dr. Derk Veelken von 1980-1986 in Münster absolviert. 1987 erfolgte die Approbation als Arzt.

Das Faszinierende an dem Fachbereich ist für Dr. Veelken die enge Zusammenarbeit mit den anderen medizinischen Kliniken des Bethanien-Krankenhauses. „Als Radiologe habe ich hausintern täglich mit allen anderen Fachkliniken wie der Lungenklinik und der Kardiologie zu tun“, sagt Dr. Veelken. In sogenannten Tumorkonferenzen bündeln beispielsweise die Krebszentren in Bethanien ihr Wissen für die optimale Behandlung von Patienten – die qualitativ hochwertigen Bilder aus der Radiologie sind dabei immer die Grundlage für Diagnosestellen und die bestmögliche Behandlung. Dr. Veelkens geschulter Blick ist dabei unverzichtbar. „Ganz am Anfang einer Diagnose steht immer die Bildgebung, um herauszufinden, was der Patient hat“. Achtzig Prozent aller Diagnosen im Krankenhaus werden heute durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT (Magnetresonanz-Tomographie) oder CT (Computer-Tomographie) gestellt. „Ohne gute Radiologie funktioniert ein Krankenhaus nicht.“

Allein in Bethanien führt die Radiologie und Nuklearmedizin jährlich rund 65.000 Untersuchungen durch, davon 13.700 CT-Untersuchungen dar und 46.000 Röntgenuntersuchungen. Mit dem hochmodernen Computertomographen können Lunge und verschiedene Gefäße sichtbar gemacht werden. Zudem verfügt die Radiologie mit dem sogenannten Kardio-CT über ein Alleinstellungsmerkmal in der Region: Das Kardio-CT liefert so gute Bilder, dass wir damit manchem Patienten eine Herzkatheter-Untersuchung ersparen können, wenn wir wissen wollen, welche Herzprobleme vorliegen.“ Nur ca. 25 solcher Kardio-CT-Geräte gibt es in ganz Deutschland.

Unter der Leitung von Dr. Veelken soll die Radiologie und Nuklearmedizin in den nächsten Jahren weiter wachsen. So ist etwa geplant, eine zweite Röntgenanlage in der Zentralambulanz einzurichten.
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