Verstopfung

Was bedeutet Verstopfung?

Sie hatten länger als drei Wochen kaum Verdauung und das ist für Sie ungewöhnlich? Dies sollten Sie abklären lassen. Falls Sie zusätzlich Blut im Stuhl bemerkt haben sollten, umso zügiger. Denn es ist wichtig, eine ernstere zugrunde liegende Erkrankung auszuschließen. Für Verstopfung kann es die verschiedensten Ursachen geben. Änderungen der Ernährungsgewohnheiten, zum Beispiel auf Reisen oder in Stressphasen, die Einnahme bestimmter Medikamente wie Antidepressiva, Entwässerungstabletten, Psychopharmaka, auch manche Schmerzmittel oder eine sehr häufige Verwendung von Abführmitteln können die Stuhlkonsistenz oder die Darmtätigkeit verändern. Ebenso könnten diverse Erkrankungen von einem Darmtumor über Anismus bis zu einem obstipationsdominanten Reizdarmsyndrom vorliegen. Die Behandlung einer Verstopfung ist in aller Regel konservativ.

Außerdem gibt es Menschen, bei denen der Darm langsamer arbeitet. Im Extremfall kommt es zu Beschwerden wie einer Verstopfung bzw. einer Entleerungsstörung. Hier kann mit röntgendichten Markern ein sogenannter „slow-Transit“ des Dickdarmes nachgewiesen werden. Auch hier ist die Behandlung in aller Regel konservativ.
Abzugrenzen von der Verstopfung (Obstipation) ist eine Entleerungsstörung, das sogenannte Obstructive Outlet Syndrom (ODS). Hierfür ist zum Beispiel der sich in sich selbst einstülpende Mastdarm bei einem Mastdarmvorfall ursächlich. Je nach Ursache kann eine operative Maßnahme Abhilfe schaffen.
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