Darmkrebs

Dickdarm- und Mastdarmkrebs gehören zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen. Bei frühzeitiger Diagnose ist häufig eine Heilung möglich. Da in aller Regel insbesondere in der Frühphase der Darmkrebsentwicklung keine Beschwerden auftreten, ist eine Vorsorgeuntersuchung mit der Suche nach Blut im Stuhlgang (Haemoccult-Test), eine sogenannte rektal-digitale Untersuchung (die „Hafenrundfahrt“) sowie eine Dickdarmspiegelung (Coloscopie) zu empfehlen. Insbesondere also wenn sie Blut im Stuhl oder eine Veränderung des Stuhlverhaltens bemerken, sollte eine weiterführende Untersuchung stattfinden.

Wie entsteht Darmkrebs?

Die meisten Dickdarmkrebse entstehen mit der Zeit aus gutartigen Veränderungen. Im Rahmen einer Vorsorgedarmspiegelung wird nach derartigen Adenomen geschaut. Sind sie nicht zu groß, können sie meist entfernt werden.

Gibt es Risikofaktoren für die Erkrankung an Darmkrebs?

Ja. Zum einen spielt das Alter eine Rolle. Sich im Darm ausbildende Adenome können mit der Zeit entarten. Zudem ist die eigene Krankengeschichte wichtig. Besteht beispielsweise eine Colitis ulcerosa? Lagen andere Krebserkrankungen vor? Welcher Art sind die vorhandenen Polypen? Gab es in Ihrer Familie bereits Darmkrebs?

Wie ist die Behandlung?

Bei Dickdarmkrebs ist nach der Diagnose in aller Regel zunächst eine Operation durchzuführen, um den Krebs-tragenden Darmanteil zu entfernen. Nach der Operation ist je nach Ausdehnung der Erkrankung ggf. eine Chemotherapie zu empfehlen.
Bei Enddarmkrebs ist je nach Befund vor der Operation eine Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie sinnvoll.
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